Fassungslos: Hammerwiesenscheune abgebrannt
von Christian Wonitzki
Im Fürstlich Greizer Park ist in den frühen Morgenstunden des 27. Mai 2026 die Hammerwiesenscheune abgebrannt. Ein aufmerksamer Passant hatte den Brand bemerkt und die Einsatzkräfte alarmiert. Als die Feuerwehr eintraf, war die hölzerne Parkarchitektur inmitten der nördlich gelegenen Hammerwiese bereits vollständig den Flammen zum Opfer gefallen. Zur Brandursache ermittelt die Polizei. In den letzten Jahren wurde die Scheune nicht genutzt und war verschlossen, Elektroleitungen gab es dort nicht.
Bei der abgebrannten Hammerwiesenscheune handelte es sich um einen originalgetreuen Nachbau von 1991. Bemerkenswert ist vor allem die barockisierende Schieferhaube nach historischem Vorbild. Erstmals war die Scheune auf der Hammerwiese um 1790 im Zusammenhang mit der Entstehung des Landschaftsparks errichtet worden und diente damals wohl vor allem der Lagerung von Werkzeugen und Heu. Inzwischen war sie so etwas wie ein Wahrzeichen des Parks und hatte große Bedeutung als schöner Blickpunkt - im Frühjahr sogar inmitten einer üppig blühenden Orchideenwiese.
(Quelle: Medieninformation der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten vom 27.5.2026, auszugsweise)
-
-
Historische Aufnahme der Heumahd in den Hammerwiesen. -